CHILD HAVEN INTERNATIONAL

„Laß mich mein Licht anzünden“, spricht der Stern, „und rechte nicht mit mir, ob es die Dunkelheit vertreibt.“

Rabindranath Tagore


Das ursprünglich kanadische, jetzt internationale Hilfswerk existiert seit 1985. Es entsprang der Privatinitiative des kanadisch-amerikanischen Ehepaars Bonnie und Fred Cappuccino und wird von der Unitarischen Gemeinde Toronto, in der Fred vor seinem Ruhestand als Prediger wirkte, unterstützt. Seit 1992, als mit Carola Meyerhöfer die erste Karlsruher Volontärin in einem der indischen Heime arbeitete, fördert auch die Freireligiöse Gemeinde Karlsruhe das Projekt.

Die Cappuccinos hatten zu den eigenen zwei Kindern neunzehn weitere hinzuadoptiert, bis das notdürftig ausgebaute Farmhaus in Ontario aus allen Nähten platzte. Als die meisten der bunt zusammengewürfelten Schar groß genug waren, um eigene Wege zu gehen, verlegten die Cappuccinos ihren karitativen Einsatz nach Indien. Zu den drei indischen Heimen in Hyderabad (Zentralindien), Kaliyampoondi (bei Madras) und Gandhinagar (Gujarat) und dem geplanten Heim in Bombay, wo verwaiste, verarmte, ausgesetzte oder behinderte Kinder aufgenommen werden, kommt noch eines in Katmandu, Nepal sowie ein Förderprojekt bei Lhasa in Tibet. Das nordwestindische Heim in Gujarat ist das kleinste, in Kaliyampoondi und Hyderabad leben jeweils 100 bzw. 160 Kinder, und im neugebauten Heim in Kathmandu sind es auch schon über 100. Obwohl die Statuten formell eine Belegungsobergrenze vorschreiben, nimmt Bonnie Cappuccino, die viermal im Jahr die Heime besucht, grundsätzlich jedes Kind auf, denn alles – auch Vitaminmangel, Läuse und Krätze – ist besser, als der Hunger, die Lieblosigkeit und die Unsicherheit, die mit dem Leben auf der Straße verbunden sind. In den Heimen werden die Kinder versorgt und betreut, sie dürfen regelmäßig zur Schule und wachsen im Einklang mit den kulturellen und religiösen Traditionen ihrer Heimat auf.

Viele Volontäre haben bereits dort unentgeltlich bei freier (vegetarischer) Kost und (einfachster) Unterkunft mindestens drei Monate lang gearbeitet. Mitglieder aus verschiedenen freireligiösen Gemeinden ermöglichen durch ihre Spende, daß die Freiwilligen das Geld für Hin- und Rückflug, für die Impfungen und die Versicherungen nicht selbst aufbringen müssen, (was viele auch gar nicht könnten).

Postgirokonto der Freireligiösen Gemeinde Karlsruhe,
Nr.792 13-754, BLZ 660 100 75, Stichwort „Indien“.

Kontakt: Freireligiöse Gemeinde Karlsruhe
Dr. Eckhart Pilick
Pia Oberacker-Pilick
Amthausstr. 3
76227 Karlsruhe

Auf Wunsch erhalten Sie eine steuerabzugsfähige Spendenquittung über Ihren Beitrag. Was über die Flugkosten, Impfungen und Versicherungen hinaus gespendet wird, kommt uneingeschränkt dem Projekt „Child Haven“ zugute. Es werden von Ihrer Spende keinerlei Organisations- oder Verwaltungskosten abgezogen.

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